Die PV-Anlage in Home Assistant
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Nachdem gestern unsere PV-Anlage in Betrieb ging habe ich diese natürlich auch gleich in Home Assistant einbinden wollen. Dazu gibt es im HACS (Home Assistant Community Store) ein paar Erweiterung für „EcoFlow PowerOcean“.
Ich habe mich dann für diese Erweierung entschieden:

Erweiterung EcoFlow PowerOcean Diese HACS-Erweiterung findet man auch auf GitHub, wo dann auch erklärt ist wie man sie einrichten muss. Dazu werden die Zugangsdaten aus der Smartphone-App benötigt sowie die Seriennummern der verwendeten Geräte, die auch im Smartphone hinterlegt sind. Ich habe mir einfach einen Screenshot der Seriennummern gemacht und diesen dann am PC angeschaut um die Seriennummern einfacher abtippen zu können.
Damit war die Anlage dann gestern gegen 18 Uhr in Home Assitant eingebunden. Man erhält für den Wechselrichter eine lange Liste von Entitäten, alles was die Anlage misst kann man da sozusagen abgreifen, bis hin zu den Werten der drei Stromphasen.
Als erstes hat mich natürlich die Batterieladung interessiert.

Der Verlauf der Batterieladung Man sieht dass wir gestern bei etwa 75% gestartet sind, dann ging es noch etwas aufwärts doch mit Einbruch der Dämmerung kam die berüchtigte Dunkelflaute, d.h. der Strom fürs Haus musste aus der Batterie geholt werden was dann dazu führte, dass die Ladungskurve nach unten ging. Um kurz vor 6 Uhr sind wir dann aufgestanden, Lichter wurden angemacht, PCs hochgefahren, die Kurve ging hier also steiler nach unten bis etwas unter 30%. Dann kam die Sonne raus und die Batterie wurde wieder geladen. Ungefähr um 9 Uhr zog hier ein Regenschauer durch, da produzierte die Solaranlage zu wenig für den Bedarf, also wude die Batterie wieder entladen. Doch gegen Mittag kam die Sonne raus und damit gab es Strom in ausreichender Menge um die Batterie zu laden. Um etwa 14:15 Uhr war die Batterie vollständig geladen. Jetzt, kurz nach 8 Uhr dämmert es und ein paar Großverbraucher im Haus laufen, also wird die Batterie wieder langsam entladen.
Das ganze kann man sich auch als Graph der Solarleistung anschauen.

Solar-Power im Lauf des Tages. Hier sieht man sehr schön, dass die „Dunkelflaute“ eta um 21:30 Uhr einsetzte, und so gegen 5 Uhr fing dann die Solarstrom-Produktion wieder an. Der Regenschauer um 9 Uhr verursachte eine Delle, aber selbst im Regen kamen noch etwa 200 Watt vom Dach. Am frühen Nachmittag war dann Sonne .pur und die Anlage lieferte was die 25 Solarmodule rechnerisch auch liefern können, nämlich knapp über 11 kW. Im Verlauf des Nachmittags ging dann die Leistung auch wieder nach unten wobei es ab etwa 19 Uhr dann steil abwärts ging.
Home Assistant hat ein Energie-Dashboard das einem anzeigt, was an Strom, Wasser und – sofern man es noch hat – Gas verbraucht bzw. erzeugt wird. Beim Thema Strom gibt es eine Detail-Übersicht der Stromquellen die für den heutigen 14. Juli anzeigt wie viel Strom produziert bzw. von den Batterien geholt wurde.

Verlauf von Solarleistung und Batterieladung. Die gelbe Kurve ist hier die Leistung die von der Solaranlage auf dem Dach kommt, die türkise Kurve zeigt an, was von der Batterie geholt wird (wenn die Kurve unter der Nullinie ist) bzw. was gerade in die Batterie zum Laden fließt. Hier sehen wir also auch wieder, dass wir nach dem Aufstehen am Morgen recht viel von der Batterie geholt haben, dann wurde geladen bis der Regen kam und dann wieder ein wenig aus der Batterie geholt. Nachdem die Sonne raus kam wurde die Batterie bis etwa 14:15 Uhr geladen, dann war die Batterie voll weswegen wir hier keine weitere Ladung mehr sehen bis eben ca. um 20 Uhr wieder ein wenig Strom aus der Batterie entnommen wird. .
Insgesamt sagen dieses Statistiken, dass wir zumindest jetzt im Sommer autark sind, also unseren eigenen Strom in ausreichender Menge selbst produzieren können und dank der Batterie dann auch die Nacht überbrücken können. Im Winter wird das aber womöglich anders aussehen, denn wenn die Wärmepumpe läuft und die Solarleistung kürzer und geringer ausfällt werden wir wohl auch wieder Strom aus dem Netz holen müssen.
Heute haben wir insgesamt etwa 46 kWh Strom erzeugt von dem einiges in die Batterie geflossen ist und 20 kWh davon haben wir selbst verbraucht bzw. zum L.aden der Batterie verwendet. Der Rest ging dann wohl als Strom-Spende ins Netz hier, aktuell bin ich noch nicht für eine Einspeisevergütung registriert. Bei einer Einspeisevergütung von 6,8 Cent pro kWh hätte ich also heute etwa 1,77 Euro verdienen können. Nun, das wird irgendwann wenn die Bürokratie durch ist dann auch funktionieren und mein Stromzähler wird dann zählen was ich ins Netz schicke.
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Nachdem gestern unsere PV-Anlage in Betrieb ging habe ich diese natürlich auch gleich in Home Assistant einbinden wollen. Dazu gibt es im HACS (Home Assistant Community Store) ein paar Erweiterung für „EcoFlow PowerOcean“.
Ich habe mich dann für diese Erweierung entschieden:

Erweiterung EcoFlow PowerOcean Diese HACS-Erweiterung findet man auch auf GitHub, wo dann auch erklärt ist wie man sie einrichten muss. Dazu werden die Zugangsdaten aus der Smartphone-App benötigt sowie die Seriennummern der verwendeten Geräte, die auch im Smartphone hinterlegt sind. Ich habe mir einfach einen Screenshot der Seriennummern gemacht und diesen dann am PC angeschaut um die Seriennummern einfacher abtippen zu können.
Damit war die Anlage dann gestern gegen 18 Uhr in Home Assitant eingebunden. Man erhält für den Wechselrichter eine lange Liste von Entitäten, alles was die Anlage misst kann man da sozusagen abgreifen, bis hin zu den Werten der drei Stromphasen.
Als erstes hat mich natürlich die Batterieladung interessiert.

Der Verlauf der Batterieladung Man sieht dass wir gestern bei etwa 75% gestartet sind, dann ging es noch etwas aufwärts doch mit Einbruch der Dämmerung kam die berüchtigte Dunkelflaute, d.h. der Strom fürs Haus musste aus der Batterie geholt werden was dann dazu führte, dass die Ladungskurve nach unten ging. Um kurz vor 6 Uhr sind wir dann aufgestanden, Lichter wurden angemacht, PCs hochgefahren, die Kurve ging hier also steiler nach unten bis etwas unter 30%. Dann kam die Sonne raus und die Batterie wurde wieder geladen. Ungefähr um 9 Uhr zog hier ein Regenschauer durch, da produzierte die Solaranlage zu wenig für den Bedarf, also wude die Batterie wieder entladen. Doch gegen Mittag kam die Sonne raus und damit gab es Strom in ausreichender Menge um die Batterie zu laden. Um etwa 14:15 Uhr war die Batterie vollständig geladen. Jetzt, kurz nach 8 Uhr dämmert es und ein paar Großverbraucher im Haus laufen, also wird die Batterie wieder langsam entladen.
Das ganze kann man sich auch als Graph der Solarleistung anschauen.

Solar-Power im Lauf des Tages. Hier sieht man sehr schön, dass die „Dunkelflaute“ eta um 21:30 Uhr einsetzte, und so gegen 5 Uhr fing dann die Solarstrom-Produktion wieder an. Der Regenschauer um 9 Uhr verursachte eine Delle, aber selbst im Regen kamen noch etwa 200 Watt vom Dach. Am frühen Nachmittag war dann Sonne .pur und die Anlage lieferte was die 25 Solarmodule rechnerisch auch liefern können, nämlich knapp über 11 kW. Im Verlauf des Nachmittags ging dann die Leistung auch wieder nach unten wobei es ab etwa 19 Uhr dann steil abwärts ging.
Home Assistant hat ein Energie-Dashboard das einem anzeigt, was an Strom, Wasser und – sofern man es noch hat – Gas verbraucht bzw. erzeugt wird. Beim Thema Strom gibt es eine Detail-Übersicht der Stromquellen die für den heutigen 14. Juli anzeigt wie viel Strom produziert bzw. von den Batterien geholt wurde.

Verlauf von Solarleistung und Batterieladung. Die gelbe Kurve ist hier die Leistung die von der Solaranlage auf dem Dach kommt, die türkise Kurve zeigt an, was von der Batterie geholt wird (wenn die Kurve unter der Nullinie ist) bzw. was gerade in die Batterie zum Laden fließt. Hier sehen wir also auch wieder, dass wir nach dem Aufstehen am Morgen recht viel von der Batterie geholt haben, dann wurde geladen bis der Regen kam und dann wieder ein wenig aus der Batterie geholt. Nachdem die Sonne raus kam wurde die Batterie bis etwa 14:15 Uhr geladen, dann war die Batterie voll weswegen wir hier keine weitere Ladung mehr sehen bis eben ca. um 20 Uhr wieder ein wenig Strom aus der Batterie entnommen wird. .
Insgesamt sagen dieses Statistiken, dass wir zumindest jetzt im Sommer autark sind, also unseren eigenen Strom in ausreichender Menge selbst produzieren können und dank der Batterie dann auch die Nacht überbrücken können. Im Winter wird das aber womöglich anders aussehen, denn wenn die Wärmepumpe läuft und die Solarleistung kürzer und geringer ausfällt werden wir wohl auch wieder Strom aus dem Netz holen müssen.
Heute haben wir insgesamt etwa 46 kWh Strom erzeugt von dem einiges in die Batterie geflossen ist und 20 kWh davon haben wir selbst verbraucht bzw. zum L.aden der Batterie verwendet. Der Rest ging dann wohl als Strom-Spende ins Netz hier, aktuell bin ich noch nicht für eine Einspeisevergütung registriert. Bei einer Einspeisevergütung von 6,8 Cent pro kWh hätte ich also heute etwa 1,77 Euro verdienen können. Nun, das wird irgendwann wenn die Bürokratie durch ist dann auch funktionieren und mein Stromzähler wird dann zählen was ich ins Netz schicke.
@rainer@koenig-haunstetten.de
Das heißt dann aber, die Daten werden aus der Herstellercloud geladen, statt direkt vom WR über z.B. mqtt ausgelesen.
a) wenn dein Internet weg ist, hast du keine Daten in HA
b) du musst dem Hersteller weiterhin deine Daten liefern. Ich habe dem WR das Internet gekappt. Einer der größten Vorteile von HA, dass alle Daten lokal bei mir bleiben.
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