Warum Deutschland Menschen mit Behinderung behindert | Fun Facts mit Raul Krauthausen
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Menschen mit Behinderung stoßen in Deutschland noch immer auf Barrieren, die für viele Nichtbehinderte unsichtbar bleiben: kaputte Aufzüge, fehlende Rampen, teure barrierefreie Mobilität und Alltagsmomente voller Unsicherheit. Raul Krauthausen spricht über Begriffe wie „besondere Bedürfnisse“, über den "Cringe" im Umgang mit Behinderung und darüber, warum echte Inklusion mehr braucht als gute Vorsätze.
Die Folge zeigt, wie viel zusätzliche Zeit und Geld behinderten Menschen im Alltag abverlangt wird: Von Crip-Time über Crip-Tax bis zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in denen Arbeit weit unter Mindestlohn bezahlt werden kann. Gleichzeitig geht es um Barrierefreiheit als gesellschaftliche Entscheidung. Mehr Fahrstühle, Leitstreifen, Gebärdensprache, ebenerdige Zugänge und Begegnungsräume nützen nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern allen. Am 5. Mai findet am Brandenburger Tor der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Es geht um Rechte, Sichtbarkeit und eine Gesellschaft, die nicht trennt, sondern Teilhabe ermöglicht.In Kooperation mit CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft
Mehr vom Raul Krauthausen gibt es hier https://www.instagram.com/raulkrauthausen/
Autor*innen:
Raul Krauthausen, Bianca Nawrath, Charlotte Hübsch, Christoph Wind, Johanna Hartmann, Leonard Grobien, Maik MartschinkowskyProduktionsleitung: Seven Elias
Produktionskoordination und Aufnahmeleitung: Lea van Acken
Musik: Boris Loebsack
Animationen: Amelie Runkel https://www.amelierunkel.com/Bühnenbild
Florian Biege
Seven Elias
Joni Marlene Lützen HollingsworthProduktion: Seven Elias
Kamera:
Ton: Simon/Philipp/Hannes/Julian/ Film Sound LabSchnitt: Noah Wanner; Katharina Hamann; Bastian Wirth; Jan Vogt; Seven Elias; Luke Cronauer
Quellen https://www.funfacts.de/quellen
Folgt FunFactsde
Bluesky: https://bsky.app/profile/funfactsde.bsky.social
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...und sonst überall! -
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Menschen mit Behinderung stoßen in Deutschland noch immer auf Barrieren, die für viele Nichtbehinderte unsichtbar bleiben: kaputte Aufzüge, fehlende Rampen, teure barrierefreie Mobilität und Alltagsmomente voller Unsicherheit. Raul Krauthausen spricht über Begriffe wie „besondere Bedürfnisse“, über den "Cringe" im Umgang mit Behinderung und darüber, warum echte Inklusion mehr braucht als gute Vorsätze.
Die Folge zeigt, wie viel zusätzliche Zeit und Geld behinderten Menschen im Alltag abverlangt wird: Von Crip-Time über Crip-Tax bis zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in denen Arbeit weit unter Mindestlohn bezahlt werden kann. Gleichzeitig geht es um Barrierefreiheit als gesellschaftliche Entscheidung. Mehr Fahrstühle, Leitstreifen, Gebärdensprache, ebenerdige Zugänge und Begegnungsräume nützen nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern allen. Am 5. Mai findet am Brandenburger Tor der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Es geht um Rechte, Sichtbarkeit und eine Gesellschaft, die nicht trennt, sondern Teilhabe ermöglicht.In Kooperation mit CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft
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️<br />Ich bin am 5. Mai dabei. Bin zwar (noch) nicht behindert, aber mein Mann durch Krankheit seit frühester Kindheit. Meine Mutter saß nach einem Unfall bis zu ihrem Tod im Rollstuhl und konnte durch Krebs nicht mehr hören. Hirntumor, da hilft auch kein Hörgerät. Es kann jeden treffen. Aber auch einfach als Mutter mit Kinderwagen habe ich mich über jede Rampe, jeden Aufzug, jede automatische Tür, jeden Stellplatz im Bus gefreut. Überhaupt ÖPNV finde ich super. Da kann ich auf dem Weg von A nach B dösen, lesen oder plaudern, kann sogar betrunken sein und muss keinen Parkplatz suchen. Kinder können viel früher selbständig unterwegs sein, statt im Mamataxi rumgefahren zu werden, das entlastet die Straßen und die Mamas, die Umwelt und das Klima. Meine Schwiegereltern sind 90 und 88, dank ÖPNV sind sie selbständig unterwegs und müssen nicht chauffiert werden. Das freut sie selbst und alle anderen in der Familie auch.<br />Und es wäre super, wenn ich im Supermarkt nicht immer in die Regale klettern müsste, um and die Waren ganz oben dran zu kommen, weil ich "nur" 1,65 m groß bin. Es sind so viele kleine und große Dinge, die man mit mehr oder auch weniger Aufwand so gestalten könnte, dass alle besser klarkommen. Aber die Welt wird leider von weißen, (noch) nicht behinderten Männern gestaltet, die im SUV morgens zur Arbeit fahren und abends nicht verstehen, warum ihre Frauen so erschöpft sind... -
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Joni Marlene Lützen HollingsworthProduktion: Seven Elias
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Ton: Simon/Philipp/Hannes/Julian/ Film Sound LabSchnitt: Noah Wanner; Katharina Hamann; Bastian Wirth; Jan Vogt; Seven Elias; Luke Cronauer
Quellen https://www.funfacts.de/quellen
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...und sonst überall!Noch immer ist klar, dass Euer Format, die perfekte Plattform bietet, um viele bekannte Menschen in Form der #FunFacter und deren #Follower ins #Fediverse zu lotsen und so ohne viel Mühe #BigTech etwas Bedeutung zu klauen und diese #Mastodon & Co zu schenken.
@RaulKrauthausen (Tolle Folge übrigens!) ist leider einer der wenigen Hosts von @funfacts_de der hier ist! Vielleicht liegt es daran, dass er sich mit #Barrierefreiheit beschäftigt? Auch diesbezüglich liegt das Fediverse weit vorn, weil man eben keine Accounts braucht, um den Inhalten zu folgen und wenn man doch einen Account hat, kann man mit allen anderen Diensten (z.B. #Friendica #Peertube #Pixelfed #Loops usw.) interagieren. Auch die #AltTexte genießen höhere Priorität, damit wir möglichst niemanden von unseren Inhalten ausschließen.
Apropos: Wie wäre es mit Untertiteln oder Gebärdendolmetschern für künftige #FunFacts Folgen?!
Lasst nicht nach, seid der #Leuchtturm, der Ihr sein könntet!
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S shedrivesmobility@norden.social hat dieses Thema am geteilt.
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